Ohne Vater geht es nicht
Denn so wie der Vater gestrickt ist, wie er redet, lacht, schimpft, spielt oder mit seinen Kindern tobt - so ist nur er!
Wirklich? Reicht denn die Mutter nicht oder überhaupt feste, zuverlässige Bezugspersonen? Nein, denn so wie der Vater gestrickt ist, so wie er redet, lacht, schimpft, spielt oder mit seinen Kindern tobt, das ist halt anders, als es die Mutter oder andere Bezugspersonen vermögen.
Wenn der Vater fehlt – aus welchen Gründen auch immer – leiden die Kinder. Insbesondere die Söhne, denn es fehlt ihnen bei dem Überschwang an weiblichen Bezugspersonen einfach die männliche Identifikationsfigur, der väterliche Freund. Aber auch für die Tochter ist der Vater existentiell wichtig: Ist er doch der „erste Mann“ in ihrem Leben, der sie, anders als es die Mutter kann, in das Leben führt und ihr die Männerwelt präsentiert.
Glücklicherweise können wir zurzeit in unserer Gesellschaft einen Trendwechsel beobachten – zumindest in den Köpfen. Väter wollen mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen, stärkeren Einfluss auf sie ausüben. Auch die Väter von Scheidungskindern kämpfen mehr als früher darum, mit ihren Kindern zusammen sein zu können. Aber da gibt es noch viele Barrieren: Unflexibilität am Arbeitsplatz, Geldsorgen, überkommene Traditionen und Rollenbilder und eine große Hilflosigkeit mit der Frage: „Wie kann ich denn nun ein guter Vater sein …?“
Die Hilflosigkeit ist umso größer, wenn der junge Vater selbst ohne Vater aufgewachsen ist oder vielleicht einen abwesenden, einen verschlossenen oder unbeherrschten Vater erlebt hat. Nicht viele können auf eigene gute Vater-Erfahrungen zurückgreifen, und wer den eigenen Vater verdrängt oder gar hasst, dem wird es schwerer fallen, ein guter Vater für seine Kinder zu werden.
Viele Männer gründen mit den besten Vorsätzen eine eigene Familie. Sie träumen von Harmonie und Idylle, wollen alles besser machen als die eigenen Eltern und schaffen es doch nicht. Denn immer wieder zeigt sich dasselbe Muster: Wenn die eigene Persönlichkeit keine tief greifende Veränderung erfährt, neigt man dazu, in Stress- und Überforderungssituationen unbewusst so zu reagieren, wie man es selbst in seiner Kindheit erlebt und beobachtet hat. Und so wiederholt sich von Generation zu Generation die gleiche Leidensgeschichte.
Es ist bezeichnend, dass der christliche Gott von seinen Geschöpfen „Vater“ genannt werden möchte; noch intensiver: Er will „Abba“, das heißt „Papa“, für seine Kinder sein! Das war die unermüdliche Botschaft Jesu, als er auf der Erde war. In jedem Menschen steckt die Sehnsucht nach dem Vater – dem irdischen und dem göttlichen. Es liegt auf der Hand, dass ein Mann, der Gott als wahren Vater erkannt und erlebt hat, selbst ein einfühlsamer, gerechter Vater werden kann – einen besseren Mentor für seine Vaterschaft kann er nicht finden!
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Der Autor Eberhard Mühlan ist Familienpädagoge, Theologe und Direktor der Team.F Akademie |
Quelle: ERF Magazin ANTENNE, Ausgabe März/April 2010
(Fotos: Vater und Baby: simmbarb, sxc.hu; Mühlan: privat)
Autor: Eberhard Mühlan
Leserbrief zu diesem Beitrag
- Von farkas am 25.03.2010, 12:00 Uhr.
- @esther
"Zuviel Paprika macht Blähungen"
aber nur, wenn man eine schlechte Verdauung hat ;-)
Ich habe berufsbedingt einiges gelernt und gesehen bezüglich "Medizin" die wirklich hilft und nicht nur schmeckt. Der Idealfall ist freilich, dass die Medizin hilft und schmeckt, was leider nur sehr, sehr selten der Fall ist. Die meisten möchten ja doch nur dass die Medizin schmecken soll. Wenn ich die Alternative hätte, ausschliesslich wohlschmeckende "Medizin" zu geben, würde ich das
sofort tun. Nur, Jesus stellt uns die Heilungserfolge in Aussicht und nicht die Geschmachsrichtung der Medizin. BROT ohne Butter und Nutella, WEIN ohne Süss/Geschmacks-Stoffe, das ist sein LEIB der für uns zerbrochen wurde. Alles andere schmeckt vielleicht besser, aber ohne Aussicht auf echte Heilung.
mfg
Farkas - Von esther am 24.03.2010, 21:37 Uhr.
- Zuviel Paprika macht Blähungen!
Für mich klingen deine Beiträge allerdings nicht scharf, nicht mal gut gewürzt, sondern eher bitter. Schade, du hast so gute Ansätze.
Ehrenwert von dir Menschen wecken zu wollen, aber warum steckst du deine Ziele nicht höher? Warum gibst du dich mit den Wenigen die du aus dem Tiefschlaf gerissen hast, zufrieden? Verstehe ich nicht. Für flexible Menschen, die in der heutigen Zeit etwas erreichen wollen, muß doch eine Strategieänderung ein Leichtes sein ;)
Intelligent genug scheinst du ja zu sein. Emotionen besitzt du auch. Jetzt noch etwas Herzenswärme gepaart mit Taktgefühl und du wärst ein echter Wachmacher!
Relativ häufig hören Menschen zu, wenn der Ton nicht vom Eigentlichen ablenkt.
Ich finde Sprüche 4 ganz treffend zum Thema Vater, um wieder zum Thema zu kommen.
Liebe Grüße u. Gottes Segen
Esther - Von farkas am 23.03.2010, 15:35 Uhr.
- "Schärfe drosseln"
Nun, ich mag sehr gerne Paprika, am liebsten sehr scharf. Wenn meine Worte jemand zu laut in den Ohren (Herzen) dröhnen, dann tut es mir wirklich leid. Aber angesichts der allgemeinen TSB-Epidemie (Taub-Stumm-Blind) der heutigen Zeit, nehme ich es gerne in Kauf, dass ich oft wegen der "Schärfe" nicht gerade bejubelt werde. Wenn dadurch einige, wenn auch nur wenige, endlich wach werden, habe ich mein Ziel erreicht. Es geht darum rechtzeitig zu erkennen: Meine Entscheidungen haben weitreichende Konsequenzen, die ich Heute oft gar nicht sehen kann. Es gilt: "Was wir gesät haben, das werden wir ernten" Letztendlich kann Niemand die innere Dynamik von zerbrochenen Ehen und Beziehungen punktgenau beschreiben. Aber darum geht es für mich auch nicht! An den Früchten dürfen und ja, sollen wir erkennen! Es ist hinreichend bekannt was Jesus darüber zu sagen hatte. Wenn die Früchte die da sind Lügen, Betrug, Gier, Stolz, Unversöhnlichkeit, Herzenshärte, Ehebruch etc. heissen, dann möchte ich doch bitteschön darauf hinweisen dürfen.
mfg
Farkas - Von esther am 17.03.2010, 21:27 Uhr.
- Hallo Farkas,
1. du könntest deine Schärfe drosseln und sie durch ein wenig Empathie ersetzen!
2. Es geht nicht nur um Väter, die aus dem Familienverbund ausgeschlossen sind. Es geht allgemein darum, dass ein Vater nicht ersetzbar ist, und dem kann ich ja auch zustimmen! Eine Frau alleine, wie sehr sie sich auch bemühen mag, kann einen Vater nicht ersetzen und umgekehrt auch nicht.
3. Wenn ich, einen solchen Titel lese, dann tut mir das erstmal sehr weh. Denn mir ist bewußt, das ich den Papa meiner Kinder nicht ersetzen kann und sie ihn entbehren müssen. Meine Jungens haben ihn ohne Vorwarnung verloren, mußten ihre eigene Trauer und dann noch eine trauernde Mutter erleben. Und glaub mir, so stabil wie ich mich fühle, der Schmerz hört nie auf. Diese Situation habe ich mir nicht ausgesucht und kann sie auch nicht ändern. Leider gibt es viel zu viele Scheidungskinder, und auch diese Kinder leiden unter Zerissenheit und Verlustangst. Das finde ich auch schlimm.
4. Es liegt mir auch ferne ein Leid mit dem anderen zu vergleichen, trotzdem muß ich sagen, meine Kinder bekommen immer wieder hautnah mit, wie sich eben diese Kinder auf ihren Weekend Papa freuen (auch wenn das zu wenig Papa ist). Das sie darunter leiden, sollte zu verstehen sein.
5. Mir sind mehr Väter bekannt, die ihrer Verantwortung nicht nachkommen, als welche, denen sie entzogen wird.
Finde, Schnabel hat es trefflicher auf den Punkt gebracht!
MfG Esther - Von farkas am 16.03.2010, 11:43 Uhr.
- !! UNERTRÄGLICH !!
Es geht weder um Väterverherrlichung noch um die Herstellung von Idealzustände und auch nicht wie es mal vor "50 Jahren" war, sondern darum wie es HEUTE in Familien ausseiht!
1. Wir leben in einer Zeit wo die meisten Väter eben nicht im Krieg oder an Seuchen frühzeitig sterben.
2. Natürlich geht es auch ohne Väter genau so wie es auch ohne Mütter geht. Notfalls geht es sogar ohne Mutter und Vater!
3. Es geht um die tausenden zerbrochenen Familien wo die Väter eben DA sind (leben), aber aus dem Familienverbund, aus welchen Gründen auch immer, schlicht ausgeschlossen werden.
Es ist Zynismus pur "tote" Väter mit denen zu vergleichen, die DA sind aber ausgegerenzt werden, was defakto den heutigen Zustand umschreibt.
mfg
Farkas - Von Schnabel am 15.03.2010, 15:57 Uhr.
- He,
ich habe mir auch gedanken über die Überschrift gemacht. Der Titel alleine ist sehr provokant und, ja, auch pauschalisierend, aber ich sehe darin ein rethorisches Mittel - es ist eben eine Überschrift, die zum Anlesen reizen soll.
Im übrigen denke ich, dass es auch ohne Vater geht. Das Leben von Hunderttausenden hat das ja realitätsmäsig bestätigt. Ich denke, dass ist auch dem Autoren bewusst. Allerdings ist ein "guter Vater" meiner Meinung nach wirklich kaum zu ersetzen und ich sehe die Inention des Autors darauf gelegt, den Wert eines "guten Vaters" hervorzuheben.
Lg
Schnabel f(x) - Von günther am 13.03.2010, 17:11 Uhr.
- Mein Vater ist im Krieg gefallen. Mutter hat nur von meinem Vater als idealer Vater und Ehemann geschwärmt. Leider kenne ich keinen Vater der so ein Ideal ist. Schlimmer wäre es gewesen einen Vater der versagt gehabt zu haben als keinen Vater. Besser einen guten Vater in Erinnerung als einen Vater der seiner Vaterrolle nicht nachkommt.
- Von esther am 12.03.2010, 11:08 Uhr.
- Ich kanns mir nicht verkneifen. Der Titel ist so provokant und auch ein wenig pauschalisierend.
Mein Freund hat mit 9 Jahren seinen Vater am Herzinfarkt verloren. Er ist selber geschiedener Papa und hätte es sich auch anders gewünscht. Er ist der fürsorglichste und verantwortungsbewßteste Vater, den ich kenne. Wahrscheinlich gerade weil er seinen eigenen Vater auch entbehren mußte.
Würde es ohne Vater nicht gehen, so wäre Gott ein unbarmherziger Vater. Das glaube ich nicht. - Von esther am 12.03.2010, 10:29 Uhr.
- Absolut richtig, eine Mutter kann den Vater niemals ersetzen. Ohne Vater fehlt den Kindern etwas, wäre allerdings ein besserer Titel gewesen. Meine Söhne sind 6 und 9 Jahre alt und mein Mann hat sich vor 4 Jahren das Leben genommen.
Er fehlt uns sehr.
Wenn ich den Titel lese, scheint für uns ja alle Hoffnung verloren.
:-(
Leider kann man sich die Umstände nicht immer aussuchen. Ich habe mit meinen nunmehr 35 Jahren lernen müssen, das ein Leben ohne Entbehrung nicht möglich ist. Meine Kinder müssen einen Papa entbehren, das ist schlimm. Trotzdem geht es. Mit Gottes Hilfe. - Von Rudi am 11.03.2010, 11:50 Uhr.
- Hallo,
ich schließe mich der Aussage von Eberhard Mühlan an, ein Vater, der für seine Kinder da ist, sich mit ihnen auseinander setzt, seine Zeit einbringt und dabei versucht liebevoll und gerecht zu sein, stellt ein Gegenüber für die Kinder dar, dass eine Mutter nicht ist.
Es kostet Zeit und viel Kraft, aber ich merke, dass jede Minute, die ich bis heute mit meinen beiden Jungs ( 5 und 7 Jahre) verbracht habe, nicht zu ersetzen und nicht nachzuholen sind. Es bedeutet auch eine viele Gespräche mit meiner Frau, dass stärkt wiederum unsere Ehe.
Weiter stellt sich dann die Frage Beruf Familie. Kariere und Kinder Famileie. Ich habe darauf noch keine Antwort. Ich arbeit in unserer Gemeinde in der Kinderarbeit mit und ich merke, dass Männer, die autentisch sind, die Jungs wie ein Magnet anziehen. Die Jungs und junge Erwachsene suchen Orientierung. Ich kann nur verunsicherte Väter ermutigen, wendet euch euren Kindern zu und es wird sich alles verändern. Eins kann ich noch sagen, es wird dann auch anstrengend, aber es lohnt sich, mehr als jedes Meeting, dass man erfolgreich abschließt. - Von HeHe am 11.03.2010, 9:11 Uhr.
- Ich gebe dem Autor Recht in seiner Aussage, dass Väter wichtig sind für Kinder. Allerdings nicht jeder Vater! Ein Vater der misshandelt, ein Vater, der emotional nie anwesend ist, ein Vater, der offen seine Verachtung für seine Frau und Kinder zeigt - ist mehr als ein schlechter Vater.
Da ist es für ein Kind besser ohne ihn aufzuwachsen.
Was aber auf jeden Fall stimmt: Kinder brauchen auch männliche Bezugspersonen, männliche Vorbilder. Nicht nur Jungen, sondern auch Mädchen.
In meiner Arbeit als Therapeutin habe ich immer wieder mit Menschen zu tun, deren Väter nicht so waren, wie ein Kind sie braucht. Das Leid daran ist groß.
Aber nicht alle Menschen, die ohne Vater aufwachsen sind deshalb gefährdet abzurutschen. Da spielt auch die Mutter eine große Rolle, auch die Großeltern, Onkel, Tanten, Freunde der Eltern.
Ich bin kein Freund von Scheidung - obwohl selbst geschieden - und vielleicht auch deshalb. Denn ich kenne die Schmerzen, die Kinder und Eltern haben, wenn es dazu kommt. Meine Kinder hatten unter einem Vater zu leiden der drogensüchtig, gewalttätig war. Es war für sie eine Erlösung. Ich habe es so lange wie irgendmöglich versucht. Therapieangebote, Beratungsangebote. Nichts! Erst als ich ging, konnten wir frei atmen.
Meine Kinder hatten das große Glück, dass sie in ihrem Stiefvater einen Mann gefunden haben, der das Wort Vater verdient. Keines von ihnen ist abgerutscht. Obwohl sie 7 Jahre mit mir alleine lebten.
Ich finde, dass gerade auch die Kirchen sich mehr um die Ehen kümmen muss, die sich gerade trennen, um den Eltern die Möglichkeit zu geben auch weiterhin Eltern bleiben zu können. Scheidung ist immer schwierig - und doch kommt sie immer wieder vor. Da brauchen Menschen Begleitung und gerade in diesem Moment greifen kirchliche Angebote für Ehe und Familie nicht mehr. - Von Mike Weller am 11.03.2010, 8:00 Uhr.
- Der lezte Abschnitt ist der Kern und es stimmt was sie da geschrieben haben mehr muß man nicht sagen. noch eine kleine Bemerkung an Ursula und Sigrid ihr werft GOTT (JESUS) vor nicht gerecht und liebevoll zu uns Menschen zu sein bedenkt das bitte denn wir alle machen fehler auch ich aber ich danke JESUS das ich das bei IHN jeden Tag abladen darf. Danke
- Von Sigrid am 10.03.2010, 11:09 Uhr.
- Ich stimme Ursula auf jeden Fall zu. Ich kann diese Berichte nicht mehr hören. Wieviele Kriegskinder sind ohne Vater groß geworden ...
Natürlich ist es der Optimalzustand, wenn der Vater zur Verfügung steht, aber ich erziehe meinen Sohn auch ohne Vater und denke er entwickelt sich gut. Leider gibt es viele Väter, die sich aus der Verantwortung ziehen und sich nicht um die Kinder kümmern. - Von Jürgen am 10.03.2010, 7:09 Uhr.
- Es geht hier meiner Meinung nach weniger darum, dass schlechte Ehen weitergeführt werden, sondern dass der Maßstab über gut und schlecht, dem überlassen bleibt, der es genau weiss, nämlich Gott als Vater und seinem Wort. Dessen Wort darf auch nicht so ausgelegt werden, dass es Frauen unterdrückt, das ist niemals die Absicht der biblischen Botschaft gewesen.
- Von Uwe Schollenberger am 09.03.2010, 21:35 Uhr.
- Ich bin im Kriminalitätsbereich Kinder-/Jugendliche beschäftigt und habe viele Kinder-/Jugendliche und Familiengeschichten erlebt. Oft war es so, dass nach Scheidung schwieriger Ehen die Jugendlichen abgerutscht sind. Kinder aus schwierigen Verhältnissen haben zwar dann auch Probleme gemacht sind aber weit aus weniger so abgerutscht wie Scheidungskinder. Häufig wurden nach geraumer Zeit dann ein neuer Partner gefunden. Kaum einer bleibt allein (auch im christlichen Bereich nicht). Die Beziehung mit dem neuen Partner war dann zwar besser, aber ich habe kaum Fälle erlebt in denen die Kinder den neuen Partner wirklich gut annehmen konnten. Der leiblicher Vater der die ersten Jahre eines Kindes geprägt hat war irgendwie nicht wirklich zu ersetzen. Es war zwar dann eine neue Vaterfigur im Haus, die viele Kinder aber nie wirklich als solche anerkannt haben. Neue Probleme traten auf.
- Von C. Richter am 09.03.2010, 20:07 Uhr.
- Ich stimme dem vollkommen zu. Ich bin selbst "getrennter" Vater, und finde es nicht leicht genügend für meine Kinder da zu sein. Oft wird nur die Verantwortung hinsichtlich Unterhalt bei Vätern erwartet und gesehen - ich will aber mehr... ich will auch Verantwortung bei Entscheidungen, Kindergarten, Schule... Bei mir ist es zwar sicher schon besser als bei vielen, trotzdem leide ich darunter das es nicht normal zu sein scheint mich in solche Entscheidungen automatisch einzubeziehen... vor allem auch von Ämtern und Gesellschaftlichen Einrichtungen die mit meinen Kindern zu tun haben. Meiner Meinung nach sollte es ebenso möglich sein das Kinder bei und mit ihrem Vater aufwachsen können - auch wenn die Beziehung (zur Mutter) nicht mehr besteht.
- Von ursula kärcher am 09.03.2010, 15:39 Uhr.
- Sorry, aber mit diesen Sprüchen haben wir früher nur eines erreicht: Dass auch die schlimmsten Ehen weitergeführt wurden, weil die Mutter glaubte, dass irgendein Vater besser ist als keiner. Es geht sehr wohl ohne Vater, vor allem ohne einen schlechten.
u kaercher




