Winnenden - ein Jahr danach
Vor einem Jahr geschah das Unfassbare: Nach Erfurt und Emsdetten kam es wieder zum Amoklauf eines Jugendlichen an einer Schule.
11. März 2009. Gegen 9.30 Uhr betritt Tim K. die Albertville-Realschule in der baden-württembergischen Kleinstadt Winnenden. Hier ist der 17-Jährige einst zur Schule gegangen. Im Gepäck hat der ehemalige Schüler eine Pistole, die er aus dem Schlafzimmer der Eltern entwendet hat.
In der Schule angekommen, schießt Tim K. um sich und tötet dabei neun Schüler und eine Lehrerin. Nur wenige Minuten später trifft die Polizei an der Schule ein. Auf der Flucht tötet Tim K. noch im Schulgebäude zwei weitere Lehrerinnen und auf einem nahe gelegenen Parkplatz den Mitarbeiter einer psychiatrischen Klinik.
In der Winnender Innenstadt zwingt Tim K. einen Passanten, ihn mit dem Auto nach Wendlingen zu fahren. Die Polizei ist ihm auf der Spur. Auf dem Gelände eines Autohauses kommt es zu einem Schusswechsel. In dem Autohaus erschießt Tim K. zwei weitere Menschen bevor er sich schließlich selbst tötet. - Die Bilanz dieses schrecklichen Vormittags: 16 Tote und 13 Verletzte.
Nach dem Schulamoklauf – dem dritten in der Geschichte der Bundesrepublik – beginnt die Suche nach den Ursachen: Tim K. galt als unauffälliger und schüchterner Jugendlicher. In der Schule war er nicht besonders gut. Angeblich hatte der 17-Jährige häufig gewalttätige Computerspiele gespielt. Außerdem gab es Meldungen, wonach er seine Tat im Internet angekündigt haben soll. Dies wird später allerdings dementiert. Klar scheint aber: Jugendliche, die stundenlang vor dem Computer sitzen, kaum noch normale soziale Kontakte pflegen und aus ihrem Umfeld wenig oder keine Anerkennung erfahren, scheinen besonders gefährdet.
Die Politik reagiert schnell. Sie beschließt ein verschärftes Waffenrecht. Die Eltern in Winnenden gründen ein Aktionsbündnis aus dem später die „Stiftung gegen Gewalt an Schulen“ entsteht. Die Stiftung setzt sich für ein Verbot von Killerspielen ein und will auf Gewalt unter Jugendlichen und deren Medienkonsum aufmerksam machen. Als Partner holen sich die Eltern die Kirche mit ins Boot.
Sie alle eint der Wille: So etwas wie in Winnenden am 11. März 2009 darf sich nicht wiederholen.
Mehr zum Thema bei ERF Radio:
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- Suche nach Gründen für Jugendgewalt
- Es gibt keine endgültigen Antworten
Foto (Vorschau): lusi, sxc.hu
Autor: Heiko Brattig
Leserbrief zu diesem Beitrag
- Von Gottfried Pendl am 21.03.2010, 20:29 Uhr.
- Man kann nur sagen und fragen:"Tim was haben sie dir angetan?????????????
- Von Gottfried Pendl am 17.03.2010, 8:17 Uhr.
- Was zu diesem Fall noch zu sagen ist und zu diesem Jungen,ist das er von den Eltern alles bekam,aber nur Fianzieles und Materieles aber was am wichtigsten gewesen wäre das nicht,und das wäre gewesen,Zeit für ihn und Zuneigung und die Zuwendung,das hat dem Jungem gefehlt von den Eltern,Leider!!! Und der Junge hat schon lange Zeit vorher schon mit seinem Leben abgeschlossen,der war Innerlich schon längst Totd obwol er noch lebte!!
- Von Gottfried Pendl am 16.03.2010, 10:33 Uhr.
- Es ist schlimm was da passiert ist,aber es bleibt immer die Frage nach dem WARUM? Der Junge ist ja als Friedliches und Liebes Kind geboren so wie jeder andere Mensch auch,aber was hat ihn zu dieser Tat getrieben,was war der wirkliche Hintergrund,Fragen über Fragen. Ein Österreichischer Krminalpsychologe schrieb ein Buch mit dem Tittel "Der Mensch die größte Bestie",aber was mach einen Menschen zu einer Bestie ,warum wurde der Mensch so und da gibts ganz einfache Antworten.Viele Menschen werden wegen Krankheit oder Behinderung und wegen Sozialer Schwäche,gehänselt,verspottet,ausgegrenzt,diskremmeniert,gemobbt,verstoßen und von den Mitmenschen verachtet.Der Mensch zieht sich dann in die Islolierung und in sein Schneckenhaus zurück und dann wird es Gefährlich.Er fühlt sich Wertlos und Mißverstanden und Ausgegrenzt und dann kommen die Rache Gedanken,und der Mensch hat nur mehr eines im Kopf,wie kann ich mich an den Mitmenschen rächen,aber das spricht genau gegen das Gesetz und Gebot des Allmächtigen GOTTES,denn GOTT sagt ja in der Bibel;Mein ist die Rache,ich werde vergelten.Aber leider können das sehr viele Menschen nicht erwarten und dann kommen die Amokläufe und Racheakte,was aber nicht das Recht ist des Menschen,denn es steht ja im WORT-GOTTES;Du sollst nicht töten".Aber wie viele Menschen haben einen anderen Menschen schon in Gedanken getötet,sehr ,sehr viele leider.Sie haben zuerst Rufmord begangen dann Herzensmord und dann schließlich den Menschen sogar bei Lebzeiten als Tod erklärt.Sie werden sich jetzt denken,warum weis der Gottfried dies alles,einfache Antwort,seit Jahren am eigenem Körper und Leben erlebt,verspottet wegen Krankheit,verspottet wegen Behinderung,verspottet in allen Sachen was es nur gibt,und einmal ist der Kragen voll.Denn man wird wenn man in jung in Pension (Erwerbunfähigkeitsrente) kommt,verspottet als Taugenichts.Arbeitsfaul und Arbeitsscheu usw. hingestellt.Sicher denke ich mir sehr oft in Gedanken,jetzt reicht es mir,jetzt räche ich mich,aber ich denke zugleich an das was GOTT ja sagt "Mein ist die Rage,ich werde vergelten" und das konnte und kann ich im Laufe der Jahre jetzt sehen,jene die gespottet und Rufmord begangen haben,wurden entweder selber schwer Krank oder sind gestorben.Also GOTT schützt mich und rächt sich an meine Spötter,aber zu solch einer Wahnsinnstat wie es der Junge gemacht hat,würde ich mich nie hinreissen lassen,nein,ich vertraue lieber auf GOTT und der lehrt mich was anderes und der wird es schon regeln und hat schon vieles geregelt.Ich könnte schon ein Buch schreiben,was man mir angetan hat und mit Worten und Gedanken der anderen Mensch mich gemordet haben,und schon der Gedanke einem den Tod zu wünschen,fällt laut der Bibel schon unter Mord,daher können sehr viele Menschen nicht mehr behaupten,sie haben noch nie getötet,aber mit dem Mund und Gedanken schon.Also liebe Mitmenschen,lasst euch nicht reizen und heraus fordern,GOTT wird alles für uns lenken.GOTT sein DANK und EHRE!!!!!!!!



