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ostergaffer.de

Passionsspiele im Internet

Wie würden Menschen heute über Ostern berichten? Natürlich per facebook und twitter. Ostergaffer.de holt einige Charaktere in die Gegenwart.

ERF Online und das Internetportal evangelisch.de inszenieren gemeinsam die ersten Twitter-Passionsspiele im Internet. Fiktive Figuren aus der Zeit Jesu sind ab dem 15. März, also knapp drei Wochen vor Ostern, im Netz aktiv. Sie twittern aus dem Jahr der Kreuzigung, was sie sehen, hören und darüber denken. So wird die biblische Geschichte rund um den Tod Jesu mithilfe moderner Medien dargestellt und lebendig gemacht. Das Projekt wird wissenschaftlich von Dr. Andreas Lindemann, Professor für Neues Testament in Bielefeld, begleitet. Ziel des Projekt ist es, Menschen herauszufordern, sich neu mit dem Ostergeschehen auseinanderzusetzen. 

Insgesamt sechs Personen aus der Zeit um 30 n. Chr. erzählen bei diesem Online-Theater die Ostergeschichte aus eigener Sicht. So ergibt sich ein zeitgenössisches Stimmengewirr aus verschiedenen Blickwinkeln und sozialen Ständen. Die Tweets werden auf Facebook integriert und können dort gesammelt und in chronologischer Reihenfolge eingesehen werden. Internetnutzer können die Geschehnisse live über www.facebook.com/ostergaffer bei Facebook oder über twitter.com/ostergaffer bei Twitter verfolgen - oder hier bei ERF.de

 

 

Verschiedene Blickwinkel

Unter den Protagonisten befindet sich zum Beispiel die 25-jährige Marktfrau Tamar. Sie schreibt über ihren Alltag mit den beiden Kindern auf einem Marktplatz in Jerusalem, auf dem sie ihre Waren verkauft. Über ihre Kinder erfährt sie auch von dem fremden Mann, der immer vom „Reich Gottes“ spricht.

Eine ganz andere Perspektive nimmt der Pilger Philostratus ein. Er ist eigentlich Beamter in Alexandria, möchte aber zum Pessachfest nach Jerusalem reisen, um die jüdische Religion vor Ort kennenzulernen. Er twittert unterwegs auch von seiner beschwerlichen Reise und den Menschen, die er trifft. Nicht wenige erzählen ihm von einem Rabbi namens Jesus, der in ihrer Gegend für Aufsehen gesorgt haben soll...

Die verschiedenen Blickwinkel der Hauptdarsteller sollen dem Leser die Möglichkeit geben, sich selbst mit seinen Fragen und Zweifeln auf die Suche nach Jesus zu machen und dem Ostergeheimnis auf die Spur zu kommen.


Über Twitter
Twitter (engl. „Gezwitscher“) ist ein Internet-Dienst, bei dem Nachrichten nicht mehr als 140 Zeichen umfassen. Daher werden die Nachrichten und Kommentare der Figuren in dieses Kurzformat gebracht.

Über Facebook
Facebook ist das größte soziale Netzwerk, das nach eigenen Angaben weltweit über 400 Millionen aktive Nutzer verfügt. In Deutschland sind es 3,5 Millionen, Trend steigend.

(Grafik: sassdesign)

Autor: red


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Leserbrief zu diesem Beitrag

Von Lothar Stein am 29.03.2010, 5:53 Uhr.
Mann solte viel öfters darüber berichten nicht nur zu Ostern wir
Christen wissen das es Jesus für uns gestorben ist .
aber was ist mit den ander Menschen die diesen Glauben nicht haben?
Von Gitte Bruntink am 23.03.2010, 16:54 Uhr.
Es geht nicht um den Begriff "Ostergaffer", es geht darum, dass wir vor lauter Häschenkitsch die Wahrheit über Ostern aus den Augen verlieren!
Danke, und bitte weiter so spannend.
Grüße alle, die das auch so sehen und auch die, die das noch nicht erkannt haben. Frohe Ostern!