Die Webtipps des Monats
Im Internet wimmelt es nur so von scheinbar nützlichen Webseiten. Aber welche sind wirklich interessant? Wir haben uns für Sie umgeschaut.
Wer die Bibel liest, wird unweigerlich immer wieder auf viele alt-historische Ortsnamen, Regionen und Völker stoßen. Wer sind die Ammoniter? Wo liegt Tekoa? Wie weit ist das von Jerusalem entfernt? Wer heute wissen will, wo welche Stadt liegt, schaut zum Beispiel bei GoogleMaps nach. So ähnlich funktioniert das jetzt auch bei www.biblemap.org, einer praktischen Webanwendung. Einfach Buch und Kapitel des Bibeltextes eingeben und Karten oder Satellitenfotos liefern deren geografische Lage. Unkompliziert und übersichtlich. Ein zusätzliches Plus von BibleMap: Zu jedem biblisch erwähnten Ort können Basis-Informationen abgerufen werden. Also, lohnt sich auch für den Otto-Normalbibelleser, der für solche Informationen keine teure Software besorgen möchte. Englischkenntnisse wären allerdings von Vorteil. Denn leider ist dieses kostenlose Programm bis jetzt nur auf Englisch erhältlich. Anklicken lohnt sich aber auf alle Fälle.

Wird nach Farben sortiertes Altglas nach der getrennten Sammlung wieder zusammengeschüttet? Stimmt es wirklich, dass Vitamin C vor Erkältungen schützt? Hinter solchen Fragen stecken oft generationsübergreifende Vermutungen. Aber stimmt denn auch, was Volksmund und Volksempfinden unhinterfragt behaupten? Christoph Drössner von der „ZEIT“ geht in seiner Kolumne „Stimmt’s?“ auf die Suche nach Antworten. Nachzulesen online unter www.zeit.de/stimmts. Damit auch Sie wissen, ob man in einem Moor tatsächlich untergehen kann…
Noch ein praktisches Tool zum Schluss – für alle, die Hausaufgaben, Konzeptideen oder andere Dokumente gemeinsam mit anderen entwerfen müssen. Mit dem Etherpad (www.etherpad.com) können mehrere Internetnutzer gleichzeitig online an einem Text arbeiten. Die Beiträge der Autoren werden automatisch farblich voneinander unterschieden. Änderungen können jederzeit in beliebig vielen Schritten Rückgängig gemacht werden. Wenn alles fertig ist, lässt sich der gemeinsam erarbeitete Text problemlos im Word- oder PDF-Format exportieren. Etherpad ist einfach, effektiv, und besitzt sogar einen gewissen Spaßfaktor. Ausprobieren!
Autor: Jörg Dechert & Sabine Petri
Leserbrief zu diesem Beitrag
- Von Schmitz Paul am 28.11.2009, 19:30 Uhr.
- danke für Bibelmap , es ist sicherlich für viele Bibelleser ein Rettungsanker in Geschichte und Geographie , da die meisten Namen in 4--3--oder 2000 Jahren geändert wurden.Schade , nur in englisch . Hier wird einmal mehr deutlich , das moderne Kommunikation ohne Grenzen ist und eben nicht immer nachteilig.Kompliment an die Programmierer und Programmgestalter , war sicherlich keine leichte Aufgabe danke
- Von Claudia Bruns-Nguyen am 23.11.2009, 14:46 Uhr.
- Grad gestern habe ich im Gottesdienst gesessen und mir gedacht, dass es doch toll währe sich die biblischen Städte über die gerade im Bibeltext gesprochen wird, im Internet an zu schauen. Da das aber immer viel Zeit in Anpruch nimmt, wenn ich im Internet surfe, habe ich diesen Gedanken erst einmal zur Seite geschoben. Danke für eure Webtipps, denn dadurch kann ich jetzt gleich loslegen.
Gottes Segen wünscht euch Claudia - Von Norbert H. am 16.11.2009, 9:41 Uhr.
- Der Bibelserver ist ja Klasse. Da braucht keine andere Bibel ausgabe mehr kaufen und kann gleich nachsehen wie die anderen Übersetzungen sind.



