Gebet hilft nicht
Jetzt ist es wissenschaftlich bewiesen: Gebet für Kranke hilft nicht. Zum Glück.
Jetzt ist es wissenschaftlich bewiesen: Gebet für Kranke hilft nicht. Zum Glück!
Immer wieder finden Studien den Weg in die Nachrichten, die über den positiven Effekt von Glaube und Gebet für Kranke berichten. Eine Studie fand bisher aber wenig Beachtung: STEP, "The Study of the Therapeutic Effects of Intercessory Prayer" (Studie zu den therapeutischen Effekten von Fürbitten). Die Studie wurde von der John Templeton Foundation in Auftrag gegeben – einer Stiftung, die die Grenzbereiche zwischen Religion und Wissenschaft untersucht – und von der medizinischen Fakultät in Harvard betreut.
Die Ergebnisse der Studie erklären wahrscheinlich, warum sie nur wenigen bekannt ist. Anders als erhofft konnte nämlich der positive Aspekt des Fürbittengebets für Kranke nicht nachgewiesen werden. Im Gegenteil. Die Teilnehmer für die nicht gebetet wurden, zeigten letztlich die besten Fortschritte, was Heilung und Genesung anbelangte. Weniger gut ging es den beiden anderen Gruppen, die beide Fürbittegebet erhielten mit dem einzigen Unterschied, dass eine der beiden Gruppen nicht wusste, dass für sie gebetet wurde.
Beten ist nicht gleich Beten
In einem Artikel der amerikanischen Zeitschrift Christianity Today versucht das Autorenpaar Gregory Fung and Christopher Fung (beide Vater und Sohn; der eine Harvard-Absolvent in Biochemie, der andere Pathologe) eine Erklärung, die mich nachdenklich gemacht hat. Sie hinterfragen Sinn und Zweck von Gebetsstudien, gehen aber über ein pauschales "Gottes Wirken lässt sich eben nicht wissenschaftlich festhalten" hinaus. Bereits C.S. Lewis, so die beiden Autoren, habe über Sinn und Unsinn von Gebetsexperimenten sinniert: "Das Problem liegt darin, dass ich nicht sehe, wie echte Gebete unter solchen Bedingungen aussehen würden… Einfach nur ein Gebet aufsagen ist nicht wirklich Beten, wenn das so wäre, würde ein Team entsprechend trainierter Papageien ebenso gut für ein solchen Experiment funktionieren wie Menschen".
Und genau hier liegt das Problem. Beten hat immer etwas mit Glauben zu tun. Und Glaube lässt sich nicht messen. Schon gar nicht lässt er sich fein säuberlich aus einem Experiment heraushalten. Wer sagt zum Beispiel, dass die Gruppen der STEP-Studie, die kein offizielles Gebet erhalten hatten nicht Beter im Hintergrund hatten, die für sie beteten und von denen selbst die Macher der Studie nichts wussten?
"Die Wege des Herrn sind unergründlich"? So einfach ist es nicht.
Das wichtigste Argument gegen Gebetsstudien liegt meiner Meinung nach an einer ganz anderen Stelle. Es hat etwas mit der Souveränität Gottes zu tun. Und hiermit meine ich nicht eine abgeklärte, rein schicksalsgläubige Sichtweise der Souveränität Gottes, nach dem Motto: "Die Wege des Herrn sind unergründlich". Denn so einfach ist es nicht.
Gott hat in seinem Sohn Jesus Christus eindeutig gesprochen, wie er ist und wer er für uns ist, nämlich der ausgestreckte Arm Gottes, der uns in seinem Sohn die Hand zur Versöhnung reicht. Und der es sich nicht nehmen lässt, seine Sonne über "Gerechte und Ungerechte" (Mt 5,45) aufgehen zu lassen. Genau so interpretieren nämlich Gregory und Christopher Fung die Ergebnisse der Studie. Sie sind nämlich der Meinung, dass die Studie vor allem eins zeigt: Dass Gott ein guter Gott ist, der es sich nicht nehmen lässt, seinen Segen auch Menschen zu geben, die sich nicht aktiv um den Segen Gottes bemüht haben.
Bittet so wird euch gegeben?
Und trotzdem muss man sich fragen, wie in diesem Zusammenhang die Verheißung Jesu zu verstehen ist, "Bittet und es wird euch gegeben!" (Mt 7,7)? Ich persönlich glaube an diese Verheißung Jesu. Wenn er verspricht, zu helfen, dann wird er es auch tun. Aber nicht immer sieht die Hilfe vielleicht so aus, wie ich sie mir erhoffen. Vielleicht gibt er mir Kraft, mit einer schwierigen Situation umzugehen, auch wenn ich eher darum gebeten habe, dass er mich aus einer schwierigen Situation befreit.
Und noch etwas: Gott ist ein guter Gott, dem ich vertrauen darf. Deshalb darf ich mich auch vertrauensvoll an ihn mit meiner Bitte wenden, die mich tief im Herzen bewegt. Aber Beten ist kein Automatismus. Gott ist kein Automat, in den ich mein Gebet wie eine Münze hineinwerfe und aus dem dann unten die Gebetserhörung rauskommt. Er ist keine Spieluhr, die ich aufziehe und die dann zu meiner Freude ein nettes Lied spielt. Beten findet in einer Beziehung statt, einer freundschaftlichen Beziehung zu Gott.Wenn ich das Gebet aus dieser Beziehung herauslöse und nur noch das Ergebnis im Blick habe und nicht mehr mein Gegenüber, mit dem ich rede und zu dem ich bete, dann verkommt Beten zur Technik, zu einem frommen Zaubertrick, der dafür sorgen soll, dass alle meine Probleme einfach verschwinden. Gott ist Gott, er ist souverän. Und er ist gut. Deshalb hilft mir nicht das Gebet an sich, sondern Gott hilft mir, zu dem ich bete. Zum Glück! Dder besser gesagt: Gott sei Dank.
Christianity Today: Was Gebetsstudien beweisen (engl.)
(Foto: edelstoff, photocase)
Autor: Michael Gerster
Leserbrief zu diesem Beitrag
- Von Heiko am 09.09.2009, 23:58 Uhr.
- Ich glaube das die Menschen die Gott nicht anerkennen und suchen auch nicht die Erfahrung des Gebetes erleben dürfen. Gebet ist in erster Linie das Sprechen zu und mit Gott. Das Hilfe rufen zu Ihm, ist da mit eingeschlossen. Wer einmal die Inschrift am Dom zu Lübeck liest, wird schnell nach-
denklich,wie weit sich die Menschheit schon von Gott ent-
fernt hat.Die Wissenschaft gründet sich doch niemals auf den
Heiligen Geist Gottes! Uns Christen kann man mit wissenschaftlichen Erklärung gegen Christus nur be-
legen, was u. a. in der Offenbarung steht. Man muß das allerdings lesen."Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan." Matt.7. 7+f - Von Marianne am 28.08.2009, 10:22 Uhr.
- Ja, das stimmt - Beten hilft nicht, aber Gott hilft, JESUS hilft und heilt. Wir sollten uns nicht allzu schnell mit unseren Krankheiten, Sorgen und schwierigen Situationen abfinden, sondern im Gebet zu JESUS gehen und IHM die Sache anbefehlen. ER kann und will auch heute noch Wunder tun. Das habe ich selbst erlebt. Vertrauen lohnt sich und Beten auch! Bittet, so werdet ihr nehmen, hat JESUS gesagt.
- Von Julia am 24.08.2009, 23:29 Uhr.
- Ist es nicht ohnehin so, dass Glaube bedeutet, etwas zu wissen ohne dass man Beweise hat? Der Versuch die Wirksamkeit von Gebeten zu beweisen ist der Versuch die Existenz Gottes zu beweisen und genau das ist eben nicht möglich. Die "Kunst" am Glauben ist doch gerade, dass man etwas als Wahrheit akzeptiert, dass nicht rational und beweisbar ist. Würden solche Gebetsexperimente Ergebnisse zeigen, dann könnte Gott sich ja gleich als Mensch präsentieren und per Liveübertragung ein paar Mal vor allen über das Wasser laufen... Damit würde er sich selbst und den Glauben an sich überflüssig machen. Beweise machen den Glauben überflüssig und deshalb gibt es auch keine. Ich behaupte, dass Menschen, die die Gnade empfangen zu glauben, auch gar keine brauchen und sie sich auch nicht erhoffen.
- Von Walter am 21.08.2009, 13:54 Uhr.
- Gebetsexperimente gibt es erst in neuerer Zeit, aber schon Jahrzehnte früher habe ich dazu folgende Überlegungen gelesen: Ein solches Experiment verbietet sich von selbst. Es ist eine Sache, daß ich nicht für alle Kranken der Welt beten kann - oder nur sehr pauschal. Aber es ist eine ganz andere Sache, wenn ich mich auf ein Experiment einlasse, bei dem die Fürbitte einigen Menschen gezielt und ausdrücklich versagt wird. Was sind das für Beter, die um eines Wirksamkeitsnachweises willen mit der Gesundheit von Menschen spielen? Und was würde der Wirksamkeitsnachweis beweisen? Daß Gott diese Art Beter bestätigt? Oder daß der Teufel gerne behilflich ist, wenn Menschen christliches Gebet mit Magie verwechseln?
- Von Walter Stäheli am 18.08.2009, 23:50 Uhr.
- ich bin so froh das gott gebet erhört.nicht unser wille geschehe sondern sein wille.
- Von Inge am 18.08.2009, 16:40 Uhr.
- Ich denke Markus hat recht! Gott ist Geist, ein Wesen das die Stille braucht, damit wir ihn hören können, ist es laut , werden wir Gottes Stimme nie hören können. Gott, der heilige Geist und Jesus Christus sind im Verborgenen, genau wie die Seele. Niemand auf Erden hat sie je gefunden. Studie hin oder her! Heilung kommt von innen, nähmlich dann wenn es still ist und dein Herz offen ist für Gott.
- Von HeHe am 18.08.2009, 9:28 Uhr.
- Beweise! Beweise, Zeichen, sind Dinge, die Menschen haben wollen, um Sicherheit, Gewissheit zu haben.Aber - das was ich sehen kannist doch nicht meine Hoffnung. Wie Paulus schon sagte, hoffen wir auf das, was wir nicht sehen können, was uns nicht vor Augen ist.
Gebet ist in aller erster Linie für mich Gespräch mit Gott, Ihm nahe zu sein, mich Ihm ganz zuzuwenden. Was dann kommt? Weiß ich denn, was gut für mich ist? Weiß ich denn, ob ein vermeintlich nicht erhörtes Gebetnicht doch auf ganz wunderbare Weise erhört wurde? Ich kann nur sagen: ich wollte immer Ärztin werden, seit dem ich 8 Jahre alt war, war das mein großer Traum. Ich betete, ich bettelte, nichts anderes konnte ich mir vorstellen.
Ich bin es nicht geworden. Gott hatte etwas ganz anderes mit mir vor, das erfuhr ich aber erst fast 40 Jahre später. Er schenkte mir 4 Kinder, viele Bewahrungen in harter Zeit und dann war es klar, was er wollte: ich sollte sein Wort verkündigen, seine Liebe weitergeben an Kinder, Jugendliche, Männer und Frauen. Wäre ich Ärztin geworden, wäre das nicht möglich gewesen, eingespannt in einem zeitausfüllenden Beruf. So war und ist es plötzlich möglich. Ich darf auch helfend und oft sogar heilend Menschen begleiten, aber ganz anders. Und so bin ich froh, dass mein Weg so geführt worden ist. Ich sage: Ja, Gott hat mein Gebet erhört. - Von Ursula Trimpin am 17.08.2009, 22:16 Uhr.
- Durch eine Explosion verlor ich mein Augenlicht. Die Ärzte in der UniKlinik Heidelberg sagten mir, dass sie nichts mehr tun könnten.
11 Tage später verließ ich die Augenklinik sehend.
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Am 6.04.09 sollte ich mich einer Venenoperation unterziehen. Als am 1.Sonntag der Veranstatung "ProChrist" eine junge Frau schilderte, wie sie bei einer solchen Operation durch einen Fehler der Ärztin ihr Bein verlor, steigerte sich bei mir die Angst. Ich betete intensiv, dass so etwas bei mir nicht passieren möge. Auch einige Gemeindemitglieder beteten in diesem Sinne.
Am 3.04. war ich zur Aufnahme im Krankenhaus. Gespräch mit dem Narkosearzt, EKG, Verwaltung .... und zum Schluß nach ca. 3 Stunden noch ein Gespräch mit dem Operateur an den vor einigen Wochen gemachten Ultraschallaufnahmen. Plötzlich hatte er eine Eingebung und sagte:" Ich untersuche das Bein noch einmal". Un dann zeigte er mir das neue Bild: mit der Beschriftung: "ausgezeichneter Klappenverschluß"
Es gab zur Verwunderung des Arztes nichts mehr zum Operieren.
Gott kennt unserer Nöte bevor wir diese im Gebet darbringen, und dem der glaubt hilft er auf seine Weise. Wichtig ist, dass wir den Dank und die Lobpreisung nicht vergessen, den wir haben eine großartigen Gott. Was gibt er uns nicht alles, ohne dass wir darum bitten. - Von Ruediger am 17.08.2009, 19:06 Uhr.
- Es verwundert mich ein wenig, dass diese Studie jetzt erst im ERF bekannt gemacht wird. Als ich vor längerer Zeit auf einer atheistischen HP von Menschen im Silicon Valley gestossen bin, wurde diese Studie mit grossem Genuss und mit süffisantem Unterton dort publik gemacht. Aussage natürlich : Ein weiterer Beweis, dass es keinen Gott gibt.
Insofern ein alter Hut - Von Markus am 17.08.2009, 18:55 Uhr.
- Googelt doch einfach mal Heilungszeugnisse und ihr werdet sehen, dass unser dreieiniger Gott der Bibel immer noch Wunder vollbringt und auch heute noch Heilungsgebete erhört !! Was bringt hier ein herum diskutieren, fragt einfach Menschen, die bereits von Gott geheilt worden sind, ihnen ist eine Studie oder Statistik EGAL, denn sie sind geheilt worden. Wir Christen sollten an das Wort Gottes glauben, welches sagt: ..denn ich bin der HERR, dein Arzt (2.Mose 15,26). Die Bibel ist voll davon, also Ihr lieben Christen, lasst Euch nicht ALLEN weltlichen Müll aufs Auge drücken und haltet am Wort unseres Schöpfers fest. Einen lieben Gruß, Markus
- Von Robert am 17.08.2009, 18:49 Uhr.
- Ich kenne und war bei Heilungsgottesdiensten. Sichtbare spontane Heilungen habe ich dabei erlebt. Vor wenigen Wochen nach Feststellung eines Prostatakarzinoms war ich selbst bei einem Heilungsgespräch und -Gebet. Die Operation blieb mir nicht erspart. Doch hatte ich anschließend keinerlei Inkontinenz. Ein Wunder! Selbst der Professor staunte. Ich bin überzeugt, dass Jesus auch heute Menschen mit Vollmacht zum Heilen ausstattet. Ebenso dürfen wir in Bitte und Fürbitte alles vor Gott bringen. Gott ist souverän. Er lässt sich nicht in "Studien" zwängen. Gott sei Dank in Jesus Christus.
- Von Ulrike am 17.08.2009, 15:39 Uhr.
- Wie lässt sich denn messen, ob Gebet hilft? Nach unseren Maßstäben wäre ein Ergebnis doch sofort messbar, aber bei Gott sind 1000 Tage wie eine Minute. Ich möchte dem Schreiber zustimmen, Gebet ist vor allem ein Gespräch mit Gott, eine Beziehungspflege.
- Von Elfriede Scharrer am 17.08.2009, 9:36 Uhr.
- Vor einem Monat musste ich mich einer Tumor-OP unterziehen und ich hatte viele, die für mich gebetet haben und mir von daher Mut zugesprochen haben. Ich konnte im Vertrauen auf Gott geborgen mich in die Hände der Ärzte begeben und die OP ist gelungen und der Heilungsprozess schneller als die Ärzte damit gerechnet haben, geschehen. Ich kann nichts wissenschaftlich beweisen, aber ich weiß, dass Gott mich mit seinem Eingreifen beschenkt hat und Wunder sich nicht beweisen lassen. Mein Vertrauen und auch die meiner Freunde wurde neu bestärkt und ich kann nur Gott danken für seine Treue. Auch die Erfahrung, dass ich mich im Dschungel der Gefühle während den Krankheitswochen geborgen gefühlt habe, ist ein Geschenk.
Diese Erfahrunge wünsche ich allen, die schwere Zeiten im Moment erleben.
Elfriede Scharrer - Von Gudrun am 14.08.2009, 9:41 Uhr.
- Moment mal C.Akorli! Hierr geht es nicht um die Ebene Ego und 'schau mal was ich erreicht habe'. In unserer wissenschaftsglaeubigen Zeit ist diese Studie von vornherein sakrosankt. Hier geht es um Anmassung und Ueberheblichkeit, und dabei bleibe ich. Sie koennen es harmlos sehen, ich sehe es anders!
- Von B.Schubert am 13.08.2009, 21:49 Uhr.
- Zu dieser Studie kann ich nur eines hinzufügen;
Vor kurzen war eine gute bekannte plötzlich erkrankt, und musste notoperiert werden.
Da ich wusste, dass Ihr Mann sich nicht alleine Versorgen kann, und auf seine Frau angewiesen ist, da er selbs schwer krank ist, habe ich dafür gebetet, dass sie diese OP übersteht, und schnell wieder genesen wird.
Als ich sie einige Tage nach der OP besuchte, teilte sie mir mit, dass sie das Gefühl hatte, ein guter Geist würde über sie wachen, ohne, dass ich ihr mitteilte, für sie gebetet zu haben.
Für mich ist dies ein Zeichen, dass Beten ohne zweifel helfen kann.
"Bittet und es wird euch gegeben"
Mehr Kommentar bedarf es wohl wirklich nicht! - Von C.Akorli am 13.08.2009, 16:38 Uhr.
- Moment mal! Es ist doch gut, dass es nach den ganzen Pro-Bet-Studien auch eine gibt die sagt: Halt, das ist gar nicht so und so ein Artikel muss auch gehört werden dürfen, ohne dass man gleich von Gotteslästerung sprechen muss. Es zeigt sich hier doch nur ganz deutlich eine tiefgehende Frage, nämlich warum bete ich? Um eine Bestätigung zu erhalten die meinem Ego schmeichelt,so nach dem Motto: schaut mal was ICH erreicht habe, oder um eine persönliche Beziehung zum Vater augzubauen. Mit welcher Motivation gehe ich ans Gebet? Und wie beten wir tatsächlich, nachdem wir so einen Bericht oder eine Studie gelesen haben? Ist es nicht das Wichtigste Gott in den Mittelpunkt zu stellen? Lassen wir doch einfach mal 'ne Studie 'ne Studie sein und gut is!
- Von Gudrun am 13.08.2009, 13:19 Uhr.
- Ein letztes Mal moechte ich mich melden, weil mich diese Ueberheblichkeit nochmal dazu herausfordert. Da sichert uns Jesus persoenlich zu: Wenn ihr den Vater um etwas bitten werdet in meinem Namen, wird er's euch geben. Unzaehlige Menschen koennen das glaubhaft bezeugen. Unzaehlige Menschen schoepfen daraus Kraft. Aber die Herren Fung "wissen es besser und haben es sogar bewiesen: Gebet hilft nicht." Welche Arroganz!
- Von Gudrun am 13.08.2009, 11:52 Uhr.
- Wissenschaftler, die eine Untersuchung durchfuehren, haben ein Erkenntnisinteresse, welches mit ihren Wertmassstaeben zu tun hat. Die Untersuchung selbst geht nach streng wissenschaftlicher Methode und intersubjektiv ueberpruefbaren Kriterien, objektivierbar, dokumentierbar usw. Aber bei der Auswahl des Untersuchungsgegenstandes spielen Wertsetzungen eine Rolle, welche offen zu legen sind. Und hier ist der Schwachpunkt dieser Wissenschaftler. Es ist Anmassung, Ueberheblichkeit, ja Plasphemie. Bianca und Stefan Wegner haben voellig Recht. Gott ist der Schoepfer und auch Wissenschaftler sind seine Geschoepfe und nicht umgekehrt. Irgendwo gibt es eine Bibelstelle mit dem Bild des Toepfers und des geformten Produktes und dass sich das Produkt nicht anmassen kann, sich mit seinem Erschaffer auf eine Stufe zu stellen. Es zeigt sich hier offensichtlich, dass die benannten Wissenschaftler ihre Methodologie zum Baal machen. Welchen Zweck sollte diese Studie eigentlich haben? Dass Gott souveraen ist, duerften diese gescheiten Leute doch schon vorher gewusst haben, und dass sich Gott nicht ueber eine Studie beweisen laesst ebenfalls - oder doch nicht. Wurde Gott instrumentalisiert, um Aufmerksamkeit und Interesse zu erhalten. Das ist ja wohl gelungen. Es gibt immer wieder 'Schlaule', die mit religioesen Themen ihr Sueppchen kochen.
- Von Stefan Wegner am 13.08.2009, 9:46 Uhr.
- Schön, dass Gott sich nicht wissenschaftlich auf seine "Funktionsfähigkeit" untersuchen läßt. Sie haben recht: Gott ist souverän! Er weiss am Besten, was gut für uns ist und er handelt immer genau im richtigen Moment. Er reagiert auf unsere Gebete genauso, wie wir es an seiner Stelle tun würden; Wenn wir seine Liebe, Allmacht und Weisheit hätten.
- Von Rosemarie Such am 13.08.2009, 9:20 Uhr.
- Guten Morgen Herr Gerster,
zunächst war ich entsetzt, als ich die Überschrift las.
Aber GOTT SEI DANK haben Sie in Ihren Ausführungen klar zum Ausdruck gebracht, das Gott souverän und ein barmherziger guter Gott ist, der Gebete immer hört, aber oft anders erhört, als wir es uns wünschen.
Dem kann ich voll und ganz zustimmen.
Mit freundlichen Grüßen
Rosemarie Such - Von Franziska am 13.08.2009, 8:39 Uhr.
- Danke für diesen Kommentar. Er zeigt mir, dass mir Demut fehlt, denn Gott ist souverän. Das hatte ich wohl vergessen, weil Er meine Gebete nicht zu erhören scheint. Jetzt habe ich wieder Mut. Vielen Dank !
- Von peteroberkinkhaus am 13.08.2009, 8:07 Uhr.
- Das Gebet ist nicht eine Garantie, dass Gott heilt. Man könnte es eher als Wunsch auffassen, als Bitte, das ein Kind an den Papa richtet. Der Papa hört die Bitte. Er freut sich sogar wenn sein Töchterchen oder sein Söhnchen zu ihm kommt mit einer Bitte. Aber der Papa weiß, ob er die Bitte erfüllen kann. Er weiß, wann er die Bitte erfüllt, wie er sie erfüllt und ob er sich ablehnt, weil es für das Kind nicht gut ist.
Oder vergleichen wir Gott mit einem Arzt, zu dem wir hingehen.
Genauso, wie der Arzt nicht garantieren kann, dass Heilung eintritt, und wann sie eintritt, können wir Gott auch nicht "zwingen", dass er uns heilt.
Manchmal kann es sein, dass er sagt, so wie du dir das vorstellst, geht es nicht, ober "wart ein Minütchen". Ich habe aber auch erlebt, als ich für Kranke gebetet habe, dass sofort die Heilung eintrat. Trotzdem bin ich der Meinung, dass sofort und noch nicht sichtbar das Gebet eine bleibende Wirkung auf den Menschen hat, für den ich bete. Welche, das liegt in Gottes Hand.
Das geschieht aber immer, wenn der Kranke weiß, dass für ihn gebetet wird. Deswegen hat es auch andere Wirkung, wenn der Kranke selbst um die Fürbitte für ihn bittet. Übrigens, es gibt eine Verheißung: das Gebet einer Mutter für ihr Kind wird der Herr immer erhören. Bleibt nur die Frage wann und wie. Das bestimmt Gott. - Von Bianca am 13.08.2009, 8:04 Uhr.
- Guten Morgen, ich finde, dass sie es auf dem Punkt gebracht haben und ausserdem sollen wir Gott nicht versuchen (5.Mose 6,16 Mt. 4,7. Ich denke, dass durch so eine Studie versucht wird, Gott zu versuchen, weil sie darauf zielt Sein wirken zu widerlegen oder zu beweisen. Einen gesegneten Tag zu wünscht Bianca
- Von ute hörkner am 13.08.2009, 6:51 Uhr.
- klasse!ich erlebe,dass gott mir immer
hilft.meine proklamation :sagt dank
für alles dem vater in jesu namen.
ich werde ruhig ,warte auf s.handeln. - Von tipitap2 am 13.08.2009, 4:57 Uhr.
- Stimmt Gott ist unergründlich, denn Gott erhört wohl Gebet nur nicht wie wir meinen dass es sein muss.
Gott ist souverän und wird immer auf seine Weise antworten, doch klar ist man kann Gott nicht mit einem Automaten vergleichen wo ich Geld reinstecke und unten etwas rauskommt.
Gott ist gnädig und barmherzig ER wird immer ein Gebet das nach der Bitte gleich den Glauben in die Tat umsetzt und Dankt dass er erhalten hat, erhören.
Marantha Der Herr sieht und kommt bald. - Von Gudrun am 13.08.2009, 3:55 Uhr.
- Es ist gut, dass sich Gott nicht manipulieren laesst. Es ist beruhigend, dass er nicht so eben mal aus dem Motiv akademischer Neugierde heraus benutzt und eingebunden werden kann, denn wie war das doch nochmal mit seinen Gedanken und seinen Wegen, welche hoeher sind als unsere ...


